Systemarchitektur und Schnittstellenkonzept
InterLab® ist konsequent auf Flexibilität und Effizienz ausgerichtet, was den Kundenwert substantiell erhöht und den InterLab Vertriebs- und Technologiepartnern interessante Möglichkeiten bietet. Gerade beim Thema Systemarchitektur bzw. Schnittstellen wird diese Philosophie klar reflektiert und unter Verwendung der neusten innovativen Software Technologien umgesetzt.
InterLab nutzt sowohl die Vorteile und Möglichkeiten der serviceorientierten Architektur auf Basis von SOAP, WSDL und UDDI, als auch die bewährte 3-Tier-Architektur (Client-Server-RDBMS).
3-Schichtmodell als Basisarchitektur
Die InterLab Software wird als Client-Server ausgeführt und in einem 3-Schicht-Modell (3-tier Modell) umgesetzt. Serverseitig wird das System in ein Relationales Datenbank Management System - zur zentralen statischen Contenthaltung - und einen darauf aufbauenden Applikations Server - mit der eigentlichen Businessapplikation - getrennt. Darauf kann mit einer Vielzahl von nativen Clients oder Web Clients zugegriffen werden.
Durch den 3-tier Ansatz kann dem Client dynamisch Information zur Verfügung gestellt werden, die von der Businessapplikation verarbeitet wird. Die Businessapplikation auf dem Applikations Server erhält ihre persistenten Rohdaten wiederum vom Datenbankserver.
Dieser architektonische Ansatz garantiert, dass InterLab benötigte Informationen dynamisch projekt- und prozessspezifisch zur Verfügung stellen kann.
SOA zur flexiblen Orchestrierung von prozessrelevanten Diensten
Die Basisfunktionalität des InterLab Client wird in Kombination mit dem Service Orientierten Architektur Ansatz (SOA) in eine innovative Dimension gehoben, die dem Nutzer einen signifikanten strategischen Mehrwert bietet.
Die diensteorientierte Architektur basiert auf dem Managementansatz, dass sich die IT flexibel an die gewünschten Geschäftsprozesse, gerade auch bei Änderungen, anpassen sollte.
Diese Vorgabe wird systemseitig in ein Architekturkonzept überführt, das fachliche Dienste und Funktionalitäten als Web Services zur Verfügung stellt. Die individuellen Web Services sind einerseits zwar voneinander technisch unabhängig und vielfältig wieder verwendbar. Anderseits sind sie fachlich lose gekoppelt und können ohne Berücksichtigung der jeweiligen zugrunde liegenden Implementierung über vertrauensvolle, standardisierte Schnittstellen aufgerufen werden.
Zur effizienten Abdeckung seines spezifischen Geschäftsprozesses kann der Nutzer verschiedene benötigte Webservices aufrufen bzw. prozessrelevant orchestrieren - und das über eine heterogene und verteilte Systemlandschaft hinweg. Dieser Ansatz erlaubt auch eine agile Anpassung aufgrund von Prozessänderungen.
InterLab setzt gezielt auf die Weiterentwicklung dieses zukunftsweisenden Konzeptes, das dem Business User einen klaren Mehrwert bietet: Flexibilität bei der Berücksichtigung neuer Bedürfnisse und effiziente systemseitige Umsetzung.
Die SOA wird sowohl zur Vernetzung der InterLab Komponenten als auch zur Anbindung von komplementären Systemen eingesetzt.
Vernetzung von InterLab Komponenten und Elementen:
Sowohl die InterLab Test Engine als auch der InterLab Web Access basiert auf Web Services und liefert einen gesicherten Zugang für Statusabrufe und Analysetätigkeiten.
SOA als externes Schnittstellenkonzept
Die Integration von InterLab in eine bestehende Systemumgebung bzw. Vernetzung mit komplementären Systemen kann für den Nutzer einen übergreifenden Mehrwert darstellen, der einfach realisierbar ist.
Die Bereitstellung eines Schnittstellenkonzeptes auf Grundlage der Service Oriented Architecture (SOA) vereinfacht die Vernetzung mit verteilten und heterogenen Systemen fundamental. Legacy Systems werden durch Kapselung als Web Services in die SOA eingebunden. Redundante Datenspeicherung ist nicht mehr notwendig.
Das InterLab Schnittstellenkonzept liefert einen großen Mehrwert für die Nutzer und eine exzellente Ausgangslage für die Kooperation mit Technologie- und Vertriebspartnern.

